



1 Fassadenansicht 2 Balkonerweiterung 3 Eingangspavillon neu 4 Freiflächengestaltung / für großes Bild anklicken
Bauherr: Wohnungsgenossenschaft Johannstadt e.G.
Haydnstr. 1 01307 Dresden
Planung: S&P Ingenieure und Architekten - Leipzig - 1999-2000
Erbrachte Leistung:
Die besondere Lage des Ensembles direkt am Elbufer und nah zur Innenstadt bildeten die Basis für den Entschluss der Bauherrschaft, eine hochwertige Modernisierung der Wohngebäude durchzuführen.
Zur Aufwertung der Wohnqualität wurden neben den allgemein
üblichen Standards einige besondere Maßnahmen vorgenommen.
Die Sanierung erfolgte im bewohnten Zustand.
Die Baukörper erhielten durch die neue Fassadengestaltung eine klare Gliederung, unterstützt durch unterschiedliche Materialien und eine dezente Farbigkeit. Durch Details wie die Fugenausbildung der Eternitfassade wurde eine edle Wirkung auch im Nahbereich erzielt.
In den Wohnbereichen wurde unter anderem eine hochwertige Modernisierung der Bäder mit vorgefertigten Elementen und durchgeplanten Fliesenbildern durchgeführt. Die Loggien wurden mit einer Sonderkonstruktion verbreitert, wodurch sich deren Nutzbarkeit deutlich verbessert. Mithilfe der verglasten Loggiabrüstung wurde gleichzeitig die Belichtungssituation der dahinter liegenden Räume optimiert, sowie das äußere Erscheinungsbild beeiflußt.
Die alten, kleinen Eingangspavillone wurden durch helle, repräsentative Eingangshallen ersetzt. Die von mir entworfenen und in gemeinsam mit Fachingenieuren geplanten Vorbauten sollen vor allem in Proportion und Gestalt besser dem Hauptgebäude entsprechen. Das gekrümmte Betonschalendach ermöglicht die Einhaltung brandschutztechnischer Anforderungen, und ist gleichzeitig ein markantes Gestaltungselement.
Der Freiflächengestaltung wurde auch besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der von mir erarbeitete Entwurf konnte nahezu vollständig umgesetzt werden. In Zusammenarbeit mit dem Planerzirkel (Halle) wurden weitere markante Details entwickelt, so dass eine außergewöhnliche Anlage entstand, in der Architektur und Freiflächengestaltung hervorragend harmonieren. Das markanteste Gestaltungsmerkmal sind geschwungene Pfade, die die alten orthogonal verlaufenden Wege ergänzen und an den Schnittstellen wie übereinander liegende Teppiche ausgebildet wurden.
Das Bauvorhaben erhielt eine sehr positive Resonanz und wurde von anderen Planern und Bauherren als Modellprojekt angenommen und genutzt.
Für die Freiflächengestaltung wurde unter anderen die ausführende Firma Hansel in der Mieterzeitung der Genossenschaft ausgezeichnet. Siehe auch unter: www.hansel.de
Holger Schulze
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